Dana Budde berichtet aus Los Angeles (California / USA)
Besucht uns auf:

Einmal nach Kalifornien, einmal den Walk of Fame langgehen und einmal ein bisschen amerikanische Luft schnuppern – das war mein großer Wunsch! Und diesen Sommer hat er sich erfüllt!

Schon ein halbes Jahr vorher bin ich auf die Idee gekommen, eine Sprachreise in die USA zu machen. In dem team!-Prospekt fand ich dann genau das, was ich suchte: Eine 4 wöchige Sprachreise nach Los Angeles, Kalifornien! Leider ging die Zeit bis zum Sommer nicht allzu schnell um, aber schließlich standen die Sommerferien vor der Tür. Soweit hatte ich auch schon alle nötigen Infos, nur die Gastfamilie, das eigentlich wichtigste, fehlte. Nach einigen Mails und Anrufen bekamen Janine (eine Freundin von mir, mit der ich diese Reise zusammen gebucht habe) unsere Gastfamilie. Nachdem die Koffer tausendmal ein- und wieder ausgepackt und auch zig Male gewogen wurden (der Koffer darf schließlich nicht schwerer als 23 kg sein) konnte es losgehen! Zuerst flogen wir von Hannover nach Frankfurt. Es fing recht lustig an und schon im Flugzeug hatten wir die ersten Kontakte geknüpft und sogar einige Leute gefunden, die mit uns in eine Gemeinde kamen! Als wir dann in Frankfurt nach einiger Verwirrung schließlich unser Gate fanden, waren wir überrascht, wie viele Schüler eine solche Sprachreise machen! Im Flug nach Los Angeles saß ein anderes Mädchen neben mir, das ebenfalls in die gleiche Gemeinde (Glendora) kam. Also hatten wir ein super Gesprächsthema, um die 11 Stunden rumzukriegen! Außerdem konnte man viele Filme sehen und anderes. Allgemeine Erheiterung entstand beim Ausfüllen der Zoll- und ESTA- Erklärungen, da Einige mehrere Zettel benötigten, um schließlich alles richtig hinzuschreiben. Nach der Landung musste jeder beim Check-in mit einem amerikanischen Beamten reden. Das war ziemlich ungewohnt und aufgrund des langen Fluges auch etwas anstrengend. Nach einer ca. einstündigen Busfahrt von Los Angeles nach Glendora sahen wir zum ersten Mal unsere Gastfamilien! Unsere Gastmutter nahm uns sofort herzlich in die Arme und unser Gastvater hieß uns mit einem selbst gemalten Plakat willkommen. Da wir nun seit ca. 20 Stunden nicht geschlafen haben, waren wir sehr müde und es war äußerst ungewohnt, die ganze Zeit Englisch zu reden. So gingen wir früh in unser Zimmer, den „Princess Room“, wo 2 einladende Betten auf uns warteten. Da Deutschland Kalifornien 9 Stunden voraus ist, waren wir schon am nächsten Morgen um 5 Uhr topfit und total aus dem Zeitrhythmus. Wir fuhren mit unserer Gastmutter einkaufen und besuchten Nils, unseren Gastvater, bei seiner Arbeit. Außerdem war an diesem Tag Independence Day und wir waren zum Barbecue bei Freunden eingeladen und haben uns abends ein richtig tolles Feuerwerk angesehen. Am nächsten Morgen, es war Sonntag, gingen wir in die Kirche. Da unsere Gastfamilie Mormonen sind, besuchten wir eine besondere Kirche und der Gottesdienst ging 1 Stunde und danach hieß es noch, 2 Stunden Sunday School zu haben. Klingt zwar nicht sehr spannend, war aber trotzdem interessant, so etwas zu erleben. Montag hatten wir dann das erste Mal Schule. Die ging allerdings nur von 9 bis 12 und bestand aus zwei Schulstunden und einer Pause. Hierbei lernten wir uns alle aus unserem Kurs näher kennen und abends beim Bowlen wurden daraus schon die ersten Freundschaften. Allgemein lässt sich sagen, dass der Tag ziemlich lustig war. Eine Ganztagsexkursion stand am nächsten Tag an. Es ging nach Venice Beach, Hollywood und Beverly Hills. Das war super spannend, denn direkt an dem Tag war die Gedenkfeier von Michael Jackson und wir fanden raus, in welchem Restaurant die Jackson Familie mit ihren Freunden danach essen wollte! Also haben wir uns neben die anderen Paparazzis gedrängelt und sogar ein Foto von Mick Jagger erhascht! Das war eins meiner Highlights. Die vielen Strandbesuche nach Huntington Beach und Laguna Beach sind auch nicht zu vergessen. Einfach Hammer! Und mein neues Lieblinshobby heißt seitdem: Boogieboarden! Nach 2 Wochen wechselten wir dann die Gastfamilie, weil unsere Gasteltern Loraine und Nils hoch nach Utah fuhren, um ihre inzwischen erwachsenen Kinder zu besuchen. Allerdings war unsere 2. Gastfamilie genauso lieb wie die erste. Wir hatten ziemliches Glück, denn die Merkleys (2. Gastfamilie) haben einen riesigen Pool, den wir natürlich mitbenutzen durften. Leider kann ich nicht alles hier aufschreiben, was wir so erlebt haben, denn in 4 Wochen passiert so einiges! Aber es lohnt sich auf jeden Fall dorthin zu fahren und selbst all die tollen Erfahrungen zu sammeln, die ich gemacht habe! In den nächsten Jahren habe ich auch vor, meine Gastfamilie(n) noch einmal zu besuchen, denn schon nach nur knapp 1 Monat wieder in Deutschland möchte ich soo gerne zurück!

Dana Budde