Can Dogan berichtet aus Christchurch (Südinsel / Neuseeland)
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Acht Wochen Sommer- bzw. Winterurlaub in Christchurch, Neuseeland,  - Can Dogan

Warum ich an einer Sprachreise teilgenommen habe? Ganz einfach, weil man auf diese Art und Weise die Sprache lernt, in der Gastfamilie mit Einheimischen zusammen ist und weil man neue Leute kennenlernt.

Alles verlief reibungslos. An einem Donnerstag bin ich kurz vor Mitternacht von Frankfurt abgeflogen und am Samstag Mittag in Christchurch angekommen. Dort hat mich ein Mann abgeholt, um mich in die Gastfamilie zu fahren. Noch am selben Tag hat mir meine Gastmutter die Stadt gezeigt und abends folgte der Hammer: die Nationalmannschaft Neuseelands hatte im Rugby gewonnen, d. h. mit vielen Neuseeländern bis abends feiern!!
Am nächsten Tag habe ich die zwei anderen Gastschüler kennengelernt, mit denen ich anschließend in die Stadt gegangen bin.

Am Montag folgte der erste Schultag. In Winterklamotten eingepackt bin ich in der Schule eingetroffen und wurde vom freundlichen Personal empfangen. In einem der Räume haben wir nach einem Vortrag des Schulleiters einen Test geschrieben, anschließend einen kurzen Ausflug in die Stadt gemacht und später den Stundenplan erhalten. Daraufhin bin ich mit einigen neuen Freunden in ein nahegelegens Café gegangen um uns zu unterhalten.

Der erste richtige Schultag war erst ungewohnt, da ich nur wenige Leute kannte, aber in der neuen Klasse habe ich viele Leute getroffen, zu denen ich heute noch Kontakt habe.

Das Nachmittagsprogramm, welches von der Schule geleitet wurde war sehr beliebt und unterhaltsam, wie z.B. Laser-Strike, conversation club, Brot backen, Filme gucken oder auch Badminton spielen.

An den Wochenenden wurden gegen Gebühr verschiedene Aktivitäten angeboten, wie z.B. Ski-fahren, Snowboarden, Ausflüge ins Landesinnere, zu den Thermalbädern und viele mehr...!!
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es sich sehr gelohnt hat, an den Aktivitäten teilzunehmen, denn wenn man schon am anderen Ende der Welt ist, will man schließlich auch einiges sehen.

Die Lehrer der Sprachschule "Kaplan Aspect" sind sehr freundlich und wollen den Schülern auch etwas beibringen.

Der traurigste Moment war aber der Tag meiner "graduation", an dem ich mein Zertifikat bekommen habe und mich von all meinen Freunden verabschieden musste.

Alles in allem ist es eine Reise wert, wenn man Spaß haben, Englisch lernen und neue Leute kennenlernen will. Das waren meine besten acht Wochen, die ich je gehabt habe und freue mich schon auf meine nächste Sprachreise.

Can