Ramona Seibel berichtet aus St. Julians (Malta)
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Sprachreise Malta

Malta war der Hammer :-) .

Die Gasteltern waren super nett zu mir und ich habe mich auf der Insel sehr wohlgefühlt.
Außerdem war die ,,Familie" groß, da immer wieder neue Gastschüler aufgenommen wurden.
Dabei habe ich nicht nur deutsche ,,Freunde" gefunden, sondern auch ,,ausländische“ (aus Russland, Tschechien, Türkei usw.).
Das war wirklich cool :-).

Auch wenn ich nicht ausschlafen konnte, sondern spätestens gegen 8 aufstehen musste, um mich für die Sprachschule zu richten und zum Pick- up Point zu laufen(der gottseidank nicht weit war), wo uns dann der ESE- Bus abgeholt hatte, war die Zeit ziemlich ,,chillig“ und richtig cool ;-).
Leider  war es üblich, dass der Bus Verspätung hatte, irgendwie haben die Maltäser es nicht so mit der Pünktlichkeit ;-), denn die
öffentlichen Verkehrsmittel waren auch nie pünktlich. Deswegen solltet ihr Geduld haben. Macht es einfach so wie ich ;-), sonnt euch und genießt die Zeit , dann geht nämlich die Zeit viel, viel schneller um :-).

Dafür war aber die PEMBROKE Schule voll super, die Lehrer waren immer nett und meistens ziemlich jung. Der Unterricht hat echt Spaß gemacht.
Für mich das Wichtigste, dass die Sprachreise mir die englische Sprache  auf eine lockere Art näher gebracht hat
(- nicht so wie in der Schule, wo es alles so ernst ist und man außerdem unter Druck steht.)
So hatte ich es mir vorgestellt.

Zudem hatte die ESE- Schule noch ein umfangreiches Programm (mit verschiedenen Aktivitäten) nach der Schulzeit.
Man konnte zum Beach- Club, oder aber auch Städtetouren mitmachen, je nachdem, was man wollte.
Es gab noch viele weitere Angebote.
Ich war z.B. auch einmal in Comino (eine kleinere Teilinsel von Malta), wo ich den ganzen Tag zum sonnen und schwimmen verbracht hatte. Das Wasser war einfach der ,,Hammer“ . Richtig schön türkis, wie in der Karibik.
Meine Angst vom Schwimmen in dem Wasser verschwand, weil ich jeden Fisch unter mir sehen konnte ;-), endlich konnte ich das erfrischende Meereswasser in vollen Zügen genießen.

Für Fragen standen die ESE-Leute immer zur Verfügung, man wurde nie alleine gelassen ;-).
Gegen Mittag/Abend wurden wir dann mit dem ESE Bus wieder heimgefahren und konnten somit unsere Zeit noch nutzen, um Party zu machen oder shoppen zu gehen ;-).

Meistens bin ich nach Paceville gefahren, weil dort am meisten los war.
Diese Stadt empfehle ich euch nur ;-).
Dort gab es eine Menge Auswahl an Clubs, Shopping-Läden und Internetcafés.
In Paceville konnten man seine freie Zeit gut nutzen... Wenn man nicht so nach Shoppen oder Party gestimmt war und es ruhiger angehen lassen wollte, konnte man genauso auch an den Strand gehen und die ,,geile" Zeit genießen. Der Golden Bay war meiner Meinung nach, der schönste, da er vorallem ein Sandstrand war. In Malta gibt es leider wenige Sandstrände.
Aber eine kleine Bitte :

Ja, was die Mentalität der Maltäser anbelangt....(ihr wundert euch, bestimmt warum ich das hier bringe ;-)),aber dazu muss ich euch sagen, die Maltäser lassen es jeden Tag krachen...Das meine ich wörtlich :-D.
Gegen Einbruch der Dunkelheit machen die jeden Abend Feuerwerke.
Dabei hab ich mir die Frage gestellt, warum... Und dazu habe ich folgende Antwort bekommen:
Die Maltäser glauben an Schutzengel und andscheinend, soll jede Stadt einen Schutzengel an einem bestimmten Tag haben und deswegen lassen diese es immer krachen ;-).

Und was das Essen betrifft, müsstet ihr euch auch dran gewöhnen, denn die Maltäser machen erst ,,Abendessen" und geben  für den ganzen Tag Packed Lunch
(Sandwich mit Schinken oder Salami) mit. Dementsprechend ist das Abendessen von der Menge her ziemlich viel.
Den Teller konnte ich nie zu Ende essen.
Die Gasteltern hatten es wirklich gut mit mir gemeint.
Außerdem konnte ich duschen, wann und ich wie oft ich wollte und sie haben wirklich darauf geachtet, dass ich mich wohlfühle und es für mich eine unvergessliche  Zeit wird.

Das wurde es auch :-), denn (-> für euch nochmal zusammengefasst):
- die Gasteltern waren traumhaft (waren viele Freiheiten, sauber, gutes Essen und einfach liebe, tolle Leute)
- die ESE Schule war toll (alle Lehrer toll, alle anderen toll (die alles organisiert hatten) und Aktivitäten toll)
- das Wetter der Hammer (nie Regen, immer um die 40° Grad, nur Sonne :-))
- die Insel war insgesamt toll (Mentalität, Strand, Umgebung usw.)
- Comino traumhaft schön
uvm.

Ich empfehle eine solche Sprachreise jedem weiter, denn es bringt was und es wird eine unvergessliche Zeit.
Also, ran an die Tastatur und die nächste Sprachreise buchen ;-).

Eure Ramona