Carlotta Paffhausen (15 Jahre) berichtet aus St. Julians (Malta)
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Es war so weit: Voller Aufregung ging ich durch die Gepäckkontrolle am Düsseldorfer Flughafen. Natürlich war ich aufgeregt und mir kamen ein paar Fragen in den Kopf: Wie wird der Flug? Verpasse ich auch nicht den Anschlussflug in Frankfurt? Wie wird die Gastfamilie auf Malta sein? Doch alle Sorgen waren vollkommen umsonst.

Auf dem Flughafen in Malta angekommen, wurden wir von den freundlichen Betreuern von „ESE“ begrüßt und erhielten ein kleines „Welcome-Packet“, in dem wichtige Informationen zum Aufenthalt auf Malta sowie zum Unterrichtsablauf enthalten waren. Während der kurzen Wartezeit bis zum Eintreffen der Busse suchten die selbst noch jungen Teammitglieder das Gespräch mit uns. Von den Bussen wurden wir zur ESE-Schule gebracht, wo uns unsere Gastfamilien bereits erwarteten und uns herzlich empfingen. Ich war sehr aufgeregt. Wie würde sie wohl sein? Wir hatten zwar schon Anfang Oktober einen Brief von „Team“ erhalten, aber nur formelle Informationen wie Name, Alter, Beruf etc. der Gastfamilie.

Von der Gastfamilie wurden wir sehr herzlich empfangen und sie erkundigten sich direkt, ob wir Vegetarier seien oder an Allergien litten. Ich selbst war mit meiner Freundin, die mit mir auf Malta Sprachurlaub machte, in einem Zimmer untergebracht. In unserem Zimmer gab es für jeden ein gemütliches Bett, einen geräumigen Kleiderschrank und es gab sogar einen Balkon. Außerdem hatten wir ein eigenes Gästebadezimmer. In der ersten Woche war noch eine Japanerin in der Gastfamilie untergebracht, doch auch da lief alles problemlos ab.

Am Nachmittag wurden wir von unserer Gastmutter zur ESE-Schule gebracht. Dort fand eine Führung zur Orientierungshilfe durch den Stadtteil, in dem die Schule lag, statt.
Am Montagmorgen wurde ein Einstufungstest durchgeführt und dann wurden wir nach unseren Englischkenntnissen gegliedert in die einzelnen Kurse eingeteilt.
Der Unterricht fand jeden Tag von 9 bis 11Uhr und nach einer halbstündigen Pause von 11:30 bis 12:30Uhr statt. Wenn vorher gebucht, fand von 13 bis 14Uhr ein Intensivkurs statt, in dem jeweils ein Schüler von einem Lehrer unterrichtet wurde. Nach den Berichten der anderen Schüler zufolge war dieser Unterricht sehr effektiv.

Den Mittag über waren wir bei der Familie und ab 15Uhr wurde ein sehr abwechslungsreiches Freizeitangebot angeboten. Das Abendessen wurde zusammen mit der Familie eingenommen und danach konnte man entweder bei den Familien bleiben oder noch mit den neuen Freunden weggehen. Wochentags durften wir bis 24Uhr wegbleiben und am Wochenende bis 1Uhr.
Am Montagabend war eine „Welcome-Party“, wo wir die anderen Jugendlichen noch besser kennen lernen konnten.

Als Freizeitprogramm gab es den zur Schule gehörigen „Beach Club“, einen Kinobesuch, ein Beach-Volley-Ball Turnier, einen Ausflug zur „Camino Blue Lagoon“, einen Ausflug in Maltas Hauptstadt Valletta und Bowling spielen.
Die „Camino Blue Lagoon“ ist eine wunderschöne Lagune. Wir sind morgens losgefahren und mit dem Schiff zu der Lagune. Die Blue Lagoon ist die schönste Bucht der Insel. Der gelbe Sandboden bewirkt die grandiosen Lichtspiele die ihr den Namen gegeben haben. Schwimmen, Tauchen, Surfen, Segeln und Wasserski- man kann fast alles in der Lagune machen. Man kann sogar durch das bei Ebbe halshohe Wasser der Lagune zum kleinen Inselchen Cominotto waten. Wenn das Wasser allerdings höher ist, muss man schwimmen, was aber auch kein Problem ist.

In Maltas Hauptstadt Valletta gibt es einige kulturelle Sehenswertigkeiten. So zum Beispiel die „St. John’s Co-Cathedral“, eine wirklich sehenswerte Kathedrale in Valletta. Die Kathedrale ist zwar schlicht gebaut, dafür aber mit umso schöneren Malereien ausgeschmückt. Außerdem gibt es viele Museen, so z.B. das „Museum of Fine Arts“ und das „Archaelogical Museum“. Außerdem gibt es von Valletta aus einen wunderschönen Ausblick von der der Aussichtsterasse Upper Barracca Gardens.

Der Abflug war ebenfalls gut organisiert und verlief ohne Probleme. Als die zwei Wochen auf Malta zuende waren, waren wir alle furchtbar traurig, dass dieser traumhaft Urlaub vorbei war und wir waren uns alle einig, dass wir jederzeit wieder mit „Team“ verreisen oder sogar selbst „Group-leader“ sein würden.