Sarah Lebert berichtet aus Dublin (Irland)
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Irland, die grüne Insel… Da wollte ich schon immer mal hin.

Schon bei der Hinfahrt zum Frankfurter Flughafen stieg die Spannung. Da meine Freundin mit mir zusammen die Reise machte, war ich nicht auf mich allein gestellt. Gepäck aufgeben, von den Eltern verabschieden, in den Flieger steigen, 2 Stunden Flug und dann- endlich in Dublin!

Dort angekommen wurde man auch schon gleich empfangen und zur ‚church’ gebracht, wo die Gastmutter schon wartete. Die Gasteltern waren wirklich sehr nett, die Gastmutter fuhr mit uns, nachdem wir unser Zimmer bezogen hatten, gleich die Strecke ab, die wir mit dem Bus nehmen mussten, erklärte uns wo wir was finden konnten und was wir sonst noch so beachten sollten. Auch sonst waren die Gasteltern immer sehr darum bemüht, dass es uns gut geht. Das Essen war immer abwechslungsreich und gut.

Der erste Schultag war sehr aufregend, da wir erstmal in eine unseren Englischkenntnissen passende Gruppe zugeteilt werden mussten. Das wurde durch einen Test bewerkstelligt. Doch nachdem der Test geschrieben war und alle eingeteilt waren, ging es dann endlich in den Unterricht. Das Personal war immer gut drauf und sehr hilfsbereit. Und auch im Unterricht konnte man interessante Sachen lernen, die man im normalen Englischunterricht wohl eher nicht lernt. Der Unterricht war gemischt, das heißt man musste sich mit Leuten aus Spanien, Italien, Frankreich oder aus anderen Ländern verständigen. Da musste man wohl oder übel Englisch sprechen.

Unser Programm war sehr vielfältig: Trinity College, Sport, Guinness Factory, die Tempel Bar, Dublin Castle, Tagesausflüge zu Sehenswürdigkeiten weiter außerhalb von Dublin, und vieles mehr.

Dienstags abends war Discoabend, wo auch Leute, die gerne tanzen, auf ihre Kosten kamen. Es gab auch oft Abendprogramm (u. a. Theater, Bram Stoker Museum), an dem man freiwillig teilnehmen konnte.
Freitags war dann Zeit, um Dublin auf eigene Faust zu erkunden oder sich einfach Freizeit zu gönnen.

Dublin ist eine sehr lebendige und bunte Stadt. Es gibt viele Läden, in denen man fast alles findet, was das Herz begehrt.
Kleiner Tipp: Wenn jemand Andenken sucht: unbedingt in den ‚Carrolls’ Andenkenladen gehen!!! Der hat echt tolle Sachen!

Auch bei Nacht ist Dublin sehr interessant, vor allem die Tempel Bar. Straßenmusiker spielen an jeder Ecke und da ist es keine Seltenheit, wenn die Leute plötzlich anfangen zu tanzen oder sich Menschenmassen vor einem Künstler bilden.

Am Ende der Reise stand dann der Abschied an. Da floss dann schon die ein oder andere Träne.
Auch der Rückflug verlief ohne Schwierigkeiten.
Im Großen und Ganzen kann ich sagen: Diese Reise hat sich wirklich gelohnt!! Wenn jemand vielleicht am Anfang ein paar Bedenken hat wegen der Sprache oder Angst hat keinen Anschluss zu bekommen, sollte er diese Bedenken schnell über Bord werfen! Man lernt auf jeden Fall Leute kennen und wenn sprachlich gar nichts mehr geht hat man immer noch Hände und Füße. Außerdem sind alle darum bemüht, dass es wirklich eine tolle Zeit wird. Und das war es für mich. Ich muss sagen, ich vermisse die Zeit in Dublin sogar. Es war echt toll  ;)