Laura Jäger berichtet aus Dublin (Irland)
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Meine Sprachreise mit Team! nach Dublin:

Dublin, Hauptstadt Irlands.
Da wollte ich immer schon mal hin! Und wie geht das einfacher als mit einer Sprachreise?! Deshalb beschloss ich im Sommer nach Dublin zu fahren. Zusammen mit einer Freundin, weil es meine erste Sprachreise war.

Am Samstagmorgen, den 30.06.07 sind wir dann endlich los geflogen. Die Flugzeit betrug knapp 1½ Stunden. In Dublin angekommen sind wir von team! zur Sprachschule gefahren worden, wo unsere Gasteltern uns abgeholt haben. Zusammen mit meiner Freundin ging’s in den nördlich gelegenen Stadtteil „Coolock“, wo unsere Gastfamilie ein Haus hat. Das Vierer-Zimmer, in dem wir schliefen, war schön und sauber. Nach einem kleinen Mittagessen haben wir uns mit der Familie vertraut gemacht. Zum Beispiel mit den kleinen Söhnen unserer Gastfamilie. Zwar hab ich den kleinen Adam(2 Jahre alt) nicht leicht verstehen können, dafür aber die Eltern umso mehr. Ich war erstaunt, wie leicht ich mich verständigen konnte.
Am nächsten Tag haben wir einen Ausflug an die „Seaside“ gemacht, an einen kleinen Küstenort namens Bray. Zusammen mit einer Gruppe von ungefähr 15 Deutschen und einer Leiterin haben wir dieses Örtchen erkundet und sind dann mit dem „DART“, der Bahn dort, wieder zurück nach Dublin gefahren.
Am nächsten Tag, einem Montag, war dann der erste „Schultag“. Da unsere Gastfamilie nur 5 Minuten von der Schule entfernt wohnte, konnten meine Freundin und ich ganz bequem zur Schule laufen. In der Schule mussten alle, die an diesem Wochenende angekommen waren, erst mal einen Einstufungstest machen. So konnten die Klassen gebildet werden. Von Anfängerklassen über „Intermediate“(mittlerer Bereich) zu „Upper Intermediate“(höchstes Level) konnten die Schüler zugeteilt werden. Ich fand es schade, dass ich die einzige Deutsche in meiner Klasse war. Dafür kam mehr als die Hälfte der Klasse aus Spanien. Spanier gab’s sehr viele in der Schule.

Das Mittagessen haben alle Schüler gemeinsam in einer großen Halle, ähnlich einer Aula, gegessen. So hat man sich nach den Schulstunden immer gut treffen können. Ich bekam zum Mittagessen immer einen kleinen Snack mit: Toast mit Schinken oder Ähnlichem, einen Joghurt, Obst und etwas zu trinken. Das hat auch ehrlich gesagt gereicht. Süßigkeiten konnte man am Kiosk bekommen. Nach dem Mittagessen war keine Schule mehr. Dann haben wir immer etwas mit der deutschen Gruppe unternommen. Mal sind wir zu einer Orientierungstour gegangen, wo wir Dublin besser kennen lernen konnten. Ein anderes Mal sind wir in das „Guinness-Storehouse“ gegangen, wo wir gelernt haben, wie das irische Bier Guinness hergestellt wird. Andere Sehenswürdigkeiten wie den „Spire“, das „Trinity College“, das „National Museum of Ireland“ und vieles mehr haben wir im Laufe der zwei Wochen besichtigt. So konnten wir viel von Dublin sehen. Natürlich sind wir auch mal ins Kino gegangen oder haben Bowling gespielt!

Morgens hatten wir Unterricht, der unsere Englischkenntnisse verbessert hat. Neues haben wir nicht viel gelernt, dafür haben wir aber Grammatik wiederholt und den Wortschatz verbessert. Das finde ich persönlich sehr gut. Auch die irische Kultur haben wir dadurch besser kennen gelernt.
Alles in allem fand ich die Sprachreise sehr effektiv und würde jederzeit noch mal eine solche Reise machen. Durch diese Reise hatte ich die Möglichkeit, mit Jugendlichen aus anderen Ländern (aber auch aus Deutschland!) Kontakt aufzunehmen. Das Essen fand ich gar nicht so schlecht wie man überall gesagt hat (aber ich glaube, das ist Geschmackssache). Meine Gastfamilie war einfach toll und wie ich gehört habe, die der anderen auch.



Von Laura Jäger