Antonia Joschko berichtet aus Hastings (England)
Besucht uns auf:

Das erst Mal allein im Ausland!


Ich war in den Sommerferien 2 Wochen in England. Als ich am Tag der Anreise im Flughafen-Tegel in Berlin ankam war ich sehr aufgeregt. Ich hatte  Angst, dass ich mich mit keinem anfreunden würde und  dass meine Gastfamilie nicht so toll wird, aber ich freute mich auch sehr darauf sodass die Angst bald verflog. Kurz vor dem Abflug verabschiedete ich mich also von meiner Familie, rief meine beste Freundin noch einmal an um meine Angst zu lindern und ging mit einer Gruppe Jugendlicher in den Flieger. In Frankfurt musste wir umsteigen und ich hatte schon die ersten Teilnehmer kennen gelernt. Als wir in London ankamen erfuhren wir, dass unser Busfahrer, der uns nach Hastings bringen sollte, sich den Arm beim einladen des Gepäcks verstaucht hatte. Sodass wir eine weile  auf einen neuen warten mussten. Aber auch das regelte sich und schon bald saß ich im Auto einer sehr netten Familie. Neben mir saß noch eine andere Deutsche und wir waren sehr erleichtert nicht allein zu sein. Wir halfen uns gegenseitig mit der Familie unterhalten zu können, teilten uns ein Zimmer und freundeten uns schon bald an. Die nächsten Tage standen wir morgens zusammen auf, machten uns fertig, verabschiedeten uns von unserer Gastfamilie und liefen zur Schule. Dort waren wir in 3 Gruppen aufgeteilt je nach dem wie gut wir waren. Ich war in der mittleren und habe sehr schnell Freunde  gefunden. Im Unterricht habe ich viel gelernt. Wir haben z.B. die Zeitformen wieder holt. Jedoch war es nicht so langweilig wie in der Schule. Wir hatten sehr viel Spaß und haben sogar eine Englische Zeitung geschrieben. Nach der Schule hatten wir ein wenig Zeit die Stadt zu erkunden (was sehr schnell erledigt war weil sie nicht sehr groß ist), an den Strand zu gehen oder etwas Mittagessen zu kaufen. Dann trafen wir uns mit der ganzen Gruppe erneut und unternahmen unterschiedliche Dinge wie eine andere Stadt zu besichtigen, eine Stadtrundfahrt zu unternehmen oder ein Kinobesuch zu starten. Unter anderem sind wir sogar nach London gefahren.

Dort sind wir zuerst in das Madame Tussauds gegangen und danach hatten alle etwas  Zeit die Stadt, in einer kleinen Gruppe, selbst zu erkunden. Und natürlich hat meine Gruppe die Zeit verplant und die anderen verpasst. Aber es wurde noch besser. Wir haben unseren Leiter angerufen und vereinbart, dass wir selbst uns die Stadt angucken und nicht wie geplant die Sightseeingtour mitmachen. Wir wollten uns dann am Bahnhof treffen, doch leider ging auch dass schief, weil wir die falsche Uhrzeit verstanden hatten. Doch unser Leiter hatte auf uns gewartet während die anderen mit einem früheren Zug und dem zweitem Leiter wieder nach Hastings gefahren sind. Es war zwar nicht so gut gelaufen aber ich kann die Eltern, die dies hier lesen beruhigen: uns währe nie etwas passiert, da wir alle ein Handy mit der Nummer des Leiters hatten und dieser niemals ohne uns weggefahren währe. Der letzte Tag war viel zu früh  gekommen und es war schrecklich sich von seinen ganzen neuen Freunden verabschieden zu müssen. Ich habe aber durch Facebook immer noch Kontakt und plane mit einigen sogar ein Wiedersehen. Bei dem Rückflug lief natürlich wieder einiges schief aber wieder zeigte sich, dass die Leiter auch mit einer unerwarteten Situation gut mit umgehen konnten und wir alle sicher nach Hause kamen.

Die zwei Wochen in Hastings werde ich nie vergessen. Es lief zwar, wie öfter in meinem Leben, nicht alles nach Plan aber das macht eine Reise ja auch zu einem großen, unvergesslichem Erlebnis. Außerdem hatten die Veranstalter überhaupt keine Schuld daran. Im Gegenteil: sie haben das beste was nur möglich war aus diesen zwei Wochen meines Lebens gemacht. Durch diese Reise habe ich mein Selbstbewusstsein gestärkt, meine Englisch Kenntnisse verbessert und sehr viel Lebenserfahrung gesammelt.