Lisa Schmidt berichtet aus Eastbourne (England)
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Eastbourne (England)

Frankfurt-London Heathrow. So hieß die erste Etappe und somit der Anfang der 15-tägigen Sprachreise, der ich mit hohen Erwartungen entgegenkam.

Nach einem angenehmen Flug und einer unkomplizierten Landung spürte ich zum ersten Mal englischen Boden unter den Füßen. Es war großartig und die Nervosität stieg!

Während einer eineinhalb-stündigen Fahrt vom Flughafen zum Kursort „Eastbourne“ konnte ich erste Kontakte knüpfen und meine Aufregung mit den anderen Jugendlichen, die in meinem Alter waren, optimal teilen.

In Eastbourne angekommen warteten unsere Gasteltern schon auf uns. Mit einer so gastfreundlichen und liebevollen Art, die zuvor noch nie erlebt habe, wurden wir von den Gasteltern empfangen und in die Gastfamilie gebracht, die für die kommenden 15 Tage unser Zuhause sein sollte. Wir ließen den ersten Abend entspannt ausklingen und lernten uns kennen.

Am ersten Tag in Eastbourne wurden wir von unseren Gasteltern zum Pier gebracht, wo sich die gesamte Gruppe traf, um Eastbourne ein wenig kennen zu lernen. Wir besichtigten die kleine aber feine Innenstadt, den Pier, die Schule und die ausgedehnte Strandpromenade des zweifach gekrönten Spitzenbadeortes. Den restlichen Tag durften wir gestalten wie wir wollten.

Die nächsten eineinhalb Wochen bestanden aus Unterricht am Vormittag und einem Freizeitprogramm am Nachmittag, dem sich jeder anschließen durfte wer Lust hatte. Die großzügigen Parks (Gildredge Park) und Grünflächen boten optimale Freizeitbeschäftigungen, wie beispielsweise Cricket, Volleyball, Basketball, Football, Mini-Golf und Badminton. An anderen Nachmittagen fanden Exkursionen nach Brighton, Londons kleine Schwester, Hastings und eine Wanderung nach Beachy Head statt. Am Abend konnte man mit Disco Nights, Beach Party, Beach Barbecue und Kino Unterhaltung finden oder sich in der Gastfamilie zurückziehen.

Das absolute Highlight und ein „Muss“ war der Abstecher in London. Angekommen an London Victoria statteten wir Madame Tussauds einen Besuch ab. Danach besuchten wir den Buckingham Palace, den Big Ben und zuletzt das London Eye, das mit 135 Metern zum höchsten Riesenrad Europas gehört. Später durften wir die Hauptstadt Großbritanniens auf eigene Faust erkunden. Da sich dieser Ausflug sehr bewährt hatte, entschied sich die gesamte Gruppe für ein weiteres Date mit London. Die Freude war riesig! Die Mädchen hielten sich größten Teils auf der Oxford Street auf, wo sie aus dem Staunen gar nicht mehr heraus kamen. Die Jungs hingegen statteten dem Wembley-Stadion einen Besuch ab. Alles in allem kann man sagen, dass für jeden etwas dabei war.

Am letzten Tag wurden wir mit unserem deutlich schwereren Gepäck von unseren Gasteltern zum Abfahrtspunkt gebracht, wo wir uns von ihnen verabschiedeten. Obwohl ich nie gedacht hätte, dass mir diese Familie in 15 Tagen so ans Herz wachsen würde, freute ich mich sehr auf den Rückflug und das deutsche Essen!

Ich werde diese großartige Erfahrung nie vergessen und kann eine Sprachreise nur empfehlen. Es macht nicht nur Spaß selbstständig ein fremdes Land zu erkunden, währenddessen neue Freundschaften entstehen, auch die schulischen Leistungen verbessern sich. Ich hoffe sehr, dass ich bald wieder an einem solchen Abendteuer teilnehmen kann. Vielleicht heißt ja meine nächste Etappe Frankfurt-Los Angeles…