Barbara ter Hazeborg (18 Jahre) berichtet aus Eastbourne (England)
Besucht uns auf:

Meine Sprachreise nach Eastbourne begann am Hamburger Flughafen. Hier wurden alle Sprachreisenden von einer freundlichen Betreuerin in Empfang genommen und mit dem Flugzeug nach London begleitet. Alles war gut organisiert, so dass man keine Probleme hatte, auch wenn man noch nie geflogen ist. Am Flughafen in London stand ein Bus bereit, der uns nach Eastbourne brachte. In Eastbourne angekommen warteten schon alle Gastfamilien auf den Bus, um ihre Gastschüler in Empfang zu nehmen. Jeder hat noch schnell einen Umschlag mit dem Programm der nächsten Tage sowie Busplänen und anderen wichtigen Informationen erhalten und dann ging es auch schon nach Hause zu den Gasteltern. Manche wohnten alleine in einer Familie, andere waren zu zweit untergebracht. Anfangs ist die Verständigung auf Englisch recht schwierig. Die Gastfamilien sind jedoch geübt im „Zusammenhänge erraten“ und nach einigen Tagen ist das alles kein Problem mehr. Die warme Hauptmalzeit gibt es jeweils abends. Diese ist teilweise sehr gewöhnungsbedürftig, manchmal aber auch sehr lecker. Morgens wird meistens Müsli o.Ä. gegessen. Für den Tag haben uns die Gasteltern immer ein Lunshparket gepackt. Und wenn es gar nicht geschmeckt hat, so gab es immer noch McDonalds. Am ersten Morgen haben die Gastfamilien uns alle an die Küste zum Pier gebracht. Von hieraus wurde in Form von einer interessanten Stadtraelly die gemütliche Innenstadt von Eastbourne zu Fuß erkundet. Um die Aufgaben zu lösen, war man gezwungen Leute anzureden und damit machte man auch den ersten Schritt sich wirklich auf Englisch zu verständigen. Am darauf folgenden Montag wurde in der Schule, einem gemütlich wirkenden alten Gebäude, der Einstufungstest für den Englischunterricht vorgenommen. Schummeln lohnt hierbei nicht, denn der Test ist dazu da, um dich in die Englischgruppe zu stecken, die zu deinen Vorkenntnissen passt. Da die meisten Gastfamilien nicht im Stadtinnern wohnen, mussten eigentlich alle Gastschüler den Bus nehmen. Nachdem man sich daran gewöhnt hatte, dass die Busse auf der „verkehrten“ Seite fuhren, war das aber auch kein Problem mehr. Während der Woche fand jeweils morgens der Unterricht statt. Dieser wurde sowohl von deutschen als auch von englischen Lehrern interessant und abwechslungsreich gestaltet. Grammatik wurde ebenso geübt wie freies Schreiben und natürlich Reden. An den Nachmittagen wurde oft ein Programm angeboten. So sind wir einen Nachmittag mit dem Zug nach Brighton gefahren und einen anderen nach Hastings. Außerdem haben wir eine Wanderung zum Beachy Head ( Klippe) gemacht. Die Freizeitaktivitäten wurden recht flexibel gestaltet, so dass auch noch Disco, Kino und Bowling möglich war, ohne extra bezahlt werden zu müssen. Neben Kino, indem es sehr auf den Film drauf ankommt, wie viel man wirklich versteht, ist auch das Theater in Eastbourne sehr zu empfehlen. Der Eintritt ist für Schüler ermäßigt und die aufgeführten Stücke sind wirklich gut. Im Gegensatz zu Kino wurde hier besonders langsam, klar und deutlich geredet, so dass ich fast alles verstehen konnte.
Natürlich blieb auch noch genug Freizeit übrig, um sich mit neuen Freunden zu treffen und Eastbourne näher zu erkunden. So lässt es sich z.B. auch ganz gemütlich Bummeln und Shoppen. Bei gutem Wetter kann man außerdem abends schön am Pier oder am Strand sitzen. Im Dunkeln ist dort alles sehr hübsch beleuchtet. Ebenfalls im Programm enthalten war ein Ausflug nach London. Hier haben wir neben den berühmten Bauwerken auch noch Madame Tussauds gesehen. Das war wirklich ein klasse Ausflug. Optional wurde noch ein weiterer Tag in London zum Shopping angeboten. Dieser musste allerdings selber bezahlt werden. Insgesamt habe ich auf der Reise nicht nur viel gelernt, sondern auch jede menge Spaß gehabt.