Nadine Eichenmüller berichtet aus Brighton (England)
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Erfahrungsbericht zu meiner 3 wöchigen Sprachreise nach Brighton/England

In den Sommerferien machte ich mich mit 2 Freudinnen auf die Reise nach Brighton.

Nachdem wir in London gelandet sind, mussten wir zunächst erst noch die Schüler, die in Hastings und Eastbourne für ihre Sprachreisen untergebracht wurden, in ihren jeweiligen Kursort bringen, bevor wir dann endlich in Brighton angekommen sind. Dort wurden wir von schönem Wetter und dem ersten Blick auf den Pier begrüßt. Da unsere Gastfamilie uns nicht abholen konnte, wurden wir mit einem Taxi zu unserem neuen dreiwöchigem Zuhause gebracht. Dort wurden wir von unserer sehr netten Gastmutter in Empfang genommen und lernten dann ihren 10-jährigen Sohn und ihre 16-jährige Tochter kennen, die uns auch sehr offen begrüßt haben.

Am Tag nach der ersten - gut überstandenen - Nacht haben sich alle Sprachschüler am Pier zu einer kleinen Stadtführung getroffen, bei der wir schon mal das wichtigste, wie unsere Schule, den Royal Pavalion und die Lanes,  der Stadt gesehen haben.

Am ersten Schultag musste jeder Schüler zunächst einen Einstufungstest, der aber nicht besonders schwer war, schreiben, bevor man dann in die jeweiligen Klassen eingeteilt worden ist. Der Unterricht war abwechslungsreich mit Filmen, Spielen, etc.  gestaltet und man hat von Grammatik über Schreiben und Sprechen alles behandelt. Die Intensivkursschüler mussten jeden Tag immer noch 2 Stunden länger in der Schule bleiben als die Normalkursler. Das war aber kein Problem. Die Schule war übrigens eine sehr schöne alte Privatschule, die mich manchmal etwas an Harry Potter erinnert hat ;-)

Nach der Schule gab es ein abwechslungsreiches Freizeitangebot, an dem man teilnehmen konnte. Wir waren Bowlen, Kanu fahren auf dem Meer, haben eine Küstenwanderung gemacht, waren bei einem Hunderennen, Golfen und haben noch viele weitere schöne Dinge unternommen. Man hatte aber auch trotz des Freizeitprogramms noch ausreichend Zeit die Stadt selbst zu erkunden und Dinge zu unternehmen. Man konnte sogar im Meer baden gehen. Das Wasser war zwar kalt aber an manchen warmen Tagen auch eine Abkühlung.  In Brighton gibt es alles, was ein Shoppingherz zum glücklich sein braucht in einem großen Shoppingcenter, dem Churchill Square. Natürlich durften aber auch die zwei Tagesausflüge nach London nicht fehlen, diese waren meiner Meinung nach ein absolutes Highlight. Zusammen mit der ganzen Gruppe haben wir zunächst eine Stadtführung durch London gemacht und dabei die wichtigsten Sehenswürdigkeiten wie den Big Ben, Westminister Abbey, Buckingham Palace, etc. gesehen. Anschließend sind wir ins Madame Tussauds gegangen und durften dort an die Wachs-Promis ganz nah herantreten ;-) Den  restlichen Ausflug konnten wir selbst gestalten. Wir waren zum Beispiel noch im London Eye – hatten dort eine wunderbare Aussicht über London -  an der Tower Bridge und ein Ausflug ins Shopping Center durfte natürlich auch in London nicht fehlen ;-)

Das Essen in England ist auch nicht so schlimm wie oft gesagt wird, es ist zwar teilweise gewöhnungsbedürftig (Wer isst schon getrockneten Salat in Deutschland?) und in unserer Familie gab es sehr oft Erbsen, aber alles in allem war es doch sehr gut.  Unsere Gastmutter hat auch mich als Vegetarierin sehr verwöhnt, und immer etwas Fleischloses gekocht.

Als der Tag der Abreise kam, fiel der Abschied sowohl von der Gastfamilie als auch von der gesamten Gruppe schwer, weil man sich in diesen 3 Wochen sehr aneinander gewöhnt hat.

Zusammenfassend kann man sagen, dass es diese Reise echt wert war, man hat viel Neues gesehen, neue Leute kennen gelernt und natürlich auch sehr viel Englisch gesprochen und dieses deutlich verbessert!

Es waren tolle drei Wochen und ich würde es jederzeit gerne wiederholen :-)