Mile End College: Rebecca Cluin berichtet aus London (England)
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Eine Reise nach London, drei Wochen auf das Mile End College. Ich hatte mich schon die ganze Zeit gefreut, endlich war es soweit.
Ich flog von Frankfurt aus, ohne jemanden zu kennen, doch das machte nichts, da ich sehr schnell nette Leute kennen gelernt habe. Als wir in London Heathrow ankamen, gab es erst ein paar Probleme, da wir alle nicht wussten, wo wir hinsollten. Doch nach kurzer Zeit kam auch unsere deutsche Gruppenleiterin. Die Fahrt zum College dauerte ungefähr 1 1/2 Stunden, was in einem engen, warmen Bus nicht gerade angenehm war, aber die Zeit ging auch rum.
Am College angekommen, wurden wir von ein paar Embassy Mitgliedern begrüßt, und uns wurde gezeigt, wo wir wohnen würden. Abends haben wir uns dann in unserer Gruppe getroffen, uns vorgestellt und konnten das riesige Collegegelände begutachten. Das College war nicht weit von einem Supermarkt und von der U-Bahnstation entfernt.
Am ersten Tag gab es den Einstufungstest, welcher aber nicht schwer war. Mit diesem Test wurden wir dann in Klassen eingeteilt, in welchen nicht nur Deutsche, sondern auch Serben, Griechen, Italiener, Brasilianer, Kroaten und andere waren. Dadurch mussten wir natürlich viel Englisch sprechen, was aber auch sehr beim Lernen geholfen hat. Wenn nur Deutsche anwesend gewesen wären, hätte es bestimmt nicht so einen guten Lernerfolg gegeben.
Der Unterricht wurde von Engländern gehalten, die meisten waren noch sehr jung, doch alle waren sehr nett und haben den Stoff auch sehr abwechslungsreich gestaltet.
Es gab jeden Tag Frühstück, Mittagessen und Abendessen (außer bei den Tagesausflügen, da haben wir statt Mittagessen ein Lunchpaket bekommen). Es gab jeden Tag mehrere Sachen zur Auswahl, wir konnten uns selbst zusammenstellen was wir essen wollten. Außerdem hatten wir die Möglichkeit abends auch noch Pizza zu bestellen, wenn wir keine Lust auf das Abendessen hatten.
Nach, oder vor dem Unterricht (wir hatten eine Woche Vormittags- und in der anderen Woche Nachmittagsunterricht) haben wir Ausflüge gemacht, z.B. in die Oxfordstreet, in Parks, in Einkaufspassagen, in Museen und anderes. Was dort auch gut war, wir konnten uns selbst aussuchen wo wir hinwollten, wir konnten uns jeden Tag zwischen drei Sachen entscheiden. Was mich an den Ausflügen jedoch sehr gestört hat (London Eye, London Dungeon, Madame Tussauds,...) wir mussten alles noch extra bezahlen.
Abends gab es Disko, Karaoke, London bei Nacht, Filmabende und ähnliches. Wir konnten uns aber auch mit unseren Freunden treffen.
Die Zimmer waren praktisch, nicht zu klein, sauber und es gab ein eigenes Bad. Das Bad war sehr klein, hatte aber eine Dusche, eine Toilette und ein Waschbecken. Im Zimmer an sich, hatten wir ein Bett, einen Schreibtisch einen Schrank und Regale. Die Bettwäsche und die Handtücher wurden jedes Wochenende gewechselt und spätestens jeden zweiten Tag wurde das Zimmer gesäubert.
Wenn es jemandem nicht gut ging, wurde er vom Unterricht frei gestellt und, wenn nötig, wurde auch ein Arzt geholt.

Alles in allem war es eine sehr schöne Reise. Ich würde sie jederzeit wiederholen.